Rundballentechnik: die perfekte Futterkonservierung

 

Ernteverfahren mithilfe von Rundballentechnik bietet wesentliche Vorteile

Ein Drittel der Wintervorräte werden in Rundballen gepresst – das gilt sowohl für Heu als auch für Silage.

Die Bedeutung dieser Technik steigt kontinuierlich, da Futter in verdichteter Form nicht nur wesentlich günstiger zu transportieren ist als in loser Form, auch sprechen andere Faktoren wie bessere Futterverwertung und ein sicherer Gärprozess bei der Silage für die Rundballentechnik. 

 

 

Die Vorteile im Überblick:

  • Höchste Flexibilität im kurzen Erntezeitfenster 
  • Geringste Gär- und Entnahmeverluste durch sofortige und gleichmäßige Verdichtung
  • Ideal für Futterverkauf durch einfache Logistik
  • Besondere Eignung für Futter mit bis zu 50% Trockenmasse-Gehalt 
  • Geringer Investitionsbedarf

Die Technik

Generell unterscheidet man zwischen zwei Press-Systemen: die variable Presstechnik, deren Merkmale die flexible Ballenabmessungen und die Weichkereneinrichtung für Heu sind und zum anderen hat sich auch die Festkammerpresse mit bis zu 25 Messern als perfektes Pressenkonzept etabliert. Vor allem setzen kleinere Grünlandbetriebe auf diese einfache, zuverlässige und robuste Technik. Auch in der breiten Anwendung für Heu, Stroh und Silage bringt die Festkammerpresse eine  zuverlässige Technik mit.

Die Messeranzahl für höhere Pressdichte 

Versuche zeigen immer wieder, dass der Einsatz von bis zu 15 Messer eine bis zu 20 %ige Steigerung der Pressdichte ermöglicht. Die Vorteile einer noch höheren Messeranzahl liegen je nach Ausgangsmaterial des Futters nur noch in der schnelleren Aufbereitung im Futtermischwagen.

Vom Kern weg gleichmäßig dicht

Für die Silage hat sich die Festkammertechnik eindeutig etabliert. Dabei ist entscheidend, dass bereits der Kern dicht gepresst wird und die Pressdichte nach außen hin weiter zunimmt.  Nur bei CLAAS übernimmt das „MultiPressure“ Konzept diese Aufgabe. Dabei wandern zwei Trommeln bereits bei den ersten Drehungen des Futters nach innen und sorgen ab einem Umfang von 90 cm für eine frühe und konstante Verdichtung. Somit werden beste Voraussetzungen für den anaeroben Gärprozess geschaffen.

Mit der anschließenden Folienwicklung entsteht ein stabiler und formschöner Silageballen.

Hier gilt: lieber mehrerer Lagen Folie als zu wenige. Der kleinste Lufteintritt durch kaum sichtbare Löcher kann bereits Teile des Rundballens durch eine Fehlgärung verderben.

Finden Sie im nachstehenden Video wertvolle Expertenaussagen zum Thema Rundballentechnik.


 

Weitere Infos zur Technik auch unter www.claas.at

 

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